Kinodokumentarfilm Brückenjahre braucht Unterstützung

Brückenjahre – Ein Dokumentarfilm zwischen den Zeiten

“Worum geht es?

Drei weitere Dörfer kämpfen nun schon seit sieben Jahren gegen ihre Vernichtung. 
Wie ist das möglich?

Eine ganze Region, scheint vor der Energiewende zu zittern. Warum?

Welche Opfer fordert das Allgemeinwohl und was ist das eigentlich?

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2. Vorbereitungstreffen für das Lausitzcamp

Liebe Klimacamper_innen,

wir möchten euch nochmal herzlich zum nächsten Lausitzcamp-Orgatreffen einladen.
Es findet statt am

Sonntag, den 19.01.2014 ab 10.30h

in der Landesgeschäftsstelle der Grünen Jugend Berlin,
Dirschauer Str. 13, 10245 Berlin.

Bitte bringt Aufstrich, Brot, gerne auch Salate mit, damit wir zwischendurch was zu futtern haben.
Hier das vorläufige Programm:
https://www.lausitzcamp.info/termine/vorbereitungstreffen-klimacamp-2014/

Kommt zahlreich!
Liebe Grüße

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4. Wir haben es satt!-Demonstration am 18.01.2014

Wir haben Agrarindustrie satt!

Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

Samstag, 18. Januar 2014 ab 11:00

Potsdamer Platz, Berlin

Vorläufiges Programm  Weiterlesen

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Urteil Garzweiler II

Mehr Rechte für Bergbaubetroffene – Bundesverfassungsgericht verkündet sein Urteil über den Tagebau Garzweiler II

Nähere Informationen unter:
http://www.bund.net/index.php?id=19094

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#NichtWir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

#NichtWir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

Nicht wir sind die,
Im August 2013 besetzten etwa 200 Aktivist_innen die Hambach-Bahn – den Haupttransportweg für Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu RWEs Kraftwerken. Sie protestierten damit gegen die sozial und ökologisch desaströsen Auswirkungen der Kohleindustrie.
die es unterlassen müssen
RWE fordert nun von den Aktivist_innen, sich dazu zu verpflichten, zukünftige Proteste, die das Treiben des Konzerns beeinträchtigen könnten, zu unterlassen. Der Konzern will dagegen weiterhin an seinem schädlichen Geschäftsmodell festhalten und so auf Kosten von Klima, Mensch und Natur Profite erwirtschaften.

Schick eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE

Quelle: http://www.nicht-wir.de/
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7. Sternmarsch

05.01.2014
für den Erhalt der Dörfer
gegen neue Tagebaue in der Lausitz

weitere Infos:
https://www.facebook.com/events/341156602688484/?fref=ts
http://www.kerkwitz.de/_CMS/index.php?cb=text_002

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Ende der Erörterung zum Tagebau Welzow Süd II

http://www.robinwood.de/wordpress/blog/klima/2013/12/ende-der-anhoerung-tagebau-welzow-buendnis-fordert-einstellung-des-verfahrens/

Am Montagabend endete nach 5 Tagen eine Erörterung über den Entwurf eines Braunkohlenplans zum geplanten Tagebau Welzow Süd Teilfeld II in den Cottbuser Messehallen. Das Bündnis „Kein weiteres Dorf abbaggern“ fordert nach dem Ende der fünftätigen Anhörung eine Einstellung des Verfahrens. Bereits am Freitag bekräftigte René Schuster von der Grünen Liga: „Die aufgezeigten Mängel sind so gravierend, dass es mit Nachbesserungen nicht getan ist. Die einzig richtige Antwort auf diese Fehlplanung ist ein Verzicht auf das Teilfeld II und eine dementsprechende Überarbeitung des Braunkohleplans.“ …

weitere Infos auch unter:
http://www.kein-weiteres-dorf.de/index.php/news

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Aufruf Protest und Erörterung Tagebau Welzow Süd II

Erörterung des Tagebauplans Welzow Süd II

Beginn: Dienstag, 10. Dez 2013 um 10.00 Uhr voraussichtlich bis 13. Dez
Einlass ab 9.00! in Cottbus!

Messehallen am Cottbuser Stadtring, Messe Cottbus, Vorparkstraße 3
 

Alle Unterzeichner der Einwendungen sind zur Teilnahme berechtigt! Weiterlesen

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Ein Abschlussfest mit Gänsehautgefühl

Am 20.07.2013 erlebten mehrere hundert Menschen das Abschlussfest des Klimacamps in Proschim. Viele Proschimer, Liesker und auch Welzower fanden sich um 15:00 Uhr an der Proschimer Kirche ein. Unterstützt von Bürgern aus Rhone, Atterwasch und Jänschwalde-Ost erlebten alle gemeinsam, wie wichtig der Kampf um die Erhaltung der Heimat und Natur ist. Auch die nachfolgenden Generationen möchten noch durch unsere Felder und Wälder fahren bzw. laufen. Eingehende Worte dazu Weiterlesen

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Das Lausitzer Klimacamp 2013 – Bericht eines Teilnehmers

bildZumBericht2013-10-09

So recht weiß ich nicht, wie ich vom KlimaCamp erfahren habe. Es war wohl einer der Newsletsäeter, die regelmäßig in mein Postfach flattern; Grüne Liga, Campact, .abschalten, Robin Wood, Greenpeace, usw. usw. Weil das KlimaCamp genau auf die erste Ferienwoche fiel und wir noch keine festen Urlaubspläne hatten, stand unsere Entscheidung schnell fest. Wir fahren zum KlimaCamp nach Proschim!

Wenn ich wir sage, dann meine ich damit meine liebe Frau, meine 5 Kinder zwischen 5 und 12 und mich. Meine Frau ist in Weißwasser aufgewachsen und hat schon als Kind am und mit dem Tagebau Nochten gelebt. Ihre Oma in Klitten war auf einer Straße zu erreichen, die von Weißwasser geradeaus über Boxberg führte. Diese Straße gibt´s nun schon lange nicht mehr und die Umfahrung des Tagebau ist im wahrsten Sinne ein gewaltiger Umbogen. Hin und wieder erzählt meine Frau vom Katastrophenwaldbrand im Mai 1992. Durch die große Trockenheit brannten ca. 1000 ha Wald nieder und die Bürger von Weißwasser, darunter auch die Familie meiner Frau, standen kurz vor einer Evakuierung. ,,Der Himmel war rot.”, erzählte sie und, dass die Straßen gesperrt waren. Nur warum es so unglaublich trocken ist in der Region … Auf den Spaziergängen am Stadtrand wird der Müßiggänger von Rohren eskortiert, alle zwanzig Meter unterbrochen von einer emsigen Pumpe. Dort sprudelt dann auch hin und wieder das traurige Nass aus undichten Rohrverbindungen. Wohin dieses gepumpte Wasser fließt, konnte ich bisher nicht sehen. Die Spaziergänge wollten sich nicht zu Tagesausflügen ausweiten lassen. Vielleicht auch, weil dieser großartige und beeindruckende Blick in und über das Tagebauloch hinweg auf Dauer den Spannungsbogen nicht halten kann. Noch einen Begleiter kennt meine Frau aus ihrer Kindheit. Das Quietschen und Rattern der Förderbänder; die akustische Grundlast für den Stadtrandbewohner von Weißwasser. Aber ich schweife ab.

Ein weithin sichtbares Zirkuszelt weist uns den Weg durch Proschim auf das Campgelände. Angekommen am großen, zeigen sich weitere, kleinere Zelte und Pavillons. Unter ihnen finden wir das Info-Zelt, werden willkommen geheißen und bekommen einen ersten Überblick über das Gelände. Mit dem Programmheft ausgestattet suchen wir uns einen angenehmen Platz für den Wohnwagen. Mich beeindruckt das riesige Banner ENERGIEWENDE JETZT! Weiße Buchstaben auf rotem Grund. Wir stehen direkt neben einer Biogasanlage. Alle Dächer des Betriebes sind mit Solarmodulen gepflastert. Alles hier sieht so schön nach einem gewachsenen, ruhigen Dorf aus. Die Bauernhäuser und Höfe; herrliche Backsteinbauten – gebaut für die Ewigkeit. Ich kann nicht glauben, das Menschen ernsthaft in Erwägung ziehen, dies alles dem Erdboden gleich zu machen und danach noch 100 Meter weiter zu buddeln.

Unsere Kinder haben das Trampolin entdeckt. Das ist mir ein sehr willkommener Freiraum, um das Programmheft zu studieren. Es finden Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden und kleine Konzerte statt. Auf den Gundermann-Liederabend freuen wir uns besonders. Wenn es einen Liedermacher gibt, der unser Heimatgefühl verkörpert, dann ist es Gundermann. Nun gut; Gerhard Schöne in diesem Atemzug nicht zu
nennen, wäre fahrlässig.

Neben Musik und Kneipe am Abend, dem Vortrag von Nico Peach und der Podiumsdiskussion mit den Braunkohlebetroffenen aus der Region, war für uns als Familie der Workshop zum Thema Holzvergaserofen ein echtes Highlight. Die einfach Technik haben wir problemlos verstanden und wir haben schon lange nicht mehr so viel Spaß beim gemeinsamen Bauen und basteln gehabt. Für mich war besonders schön zu sehen, dass die Leute vom LowTech aus Berlin mit viel Geduld und Freude mit den Kindern zusammen gebaut haben. Und dass wir gleich im Anschluss unsere Nudeln auf den neuen kleinen Öfen gekocht haben, wird uns und den Kindern unvergessen bleiben.

Erwähnen und loben möchte ich auch die Fläming Kitchen, die uns sehr gut, reichlich, ökologisch und sozialverträglich verköstigt hat. Spannend fand ich die Duschinstallation. Fast schon künstlerisch anmutend wurden Rohre und Schläuche zum Zwecke der Körperreinigung und Erfrischung in einem großen Zelt in Szene gesetzt. Es war mir einfach eine Freude.

Natürlich war nicht alles Friede. Freude, Eierkuchen. Die Politische Arbeit, der Widerstand und auch die Wut über die ungeheuerlichen Vorhaben von Vattenfall waren sehr Präsent. Zum einen konnte ich erstmals hautnah miterleben, wie Aktionen geplant und durchgeführt wurden. Zum anderen haben mich die Gespräche mit den Einheimischen (meistens abends beim Bier) sehr betroffen gemacht und mir die Augen geöffnet, wie tief gespalten die Menschen hier sind und welche subtilen Machtinstrumente der Schwedische Staatskonzern bemüht, um die Leute gegeneinander auszuspielen, Angst zu schüren, Misstrauen und Neid zu säen …

Darum war es für mich besonders schön zu sehen wie viele Leute zur Abschlussdemo gekommen sind. Viele Betroffene, die in der medialen Wahrnehmung kaum eine Stimme haben, deren Leiden hier vor Ort aber bedrückend, real und eigentlich ,,deutschen Verhältnissen” unwürdig sind; Menschen die den Konzernbetreibern mindestens einen Evolutionssprung voraus sind und ihre globale Verbundenheit und Verantwortung vor Eigennutz und Profitinteressen stellen.

Mich hat diese Woche KlimaCamp nachhaltig berührt, so dass ich für mich beschlossen habe, das nächste KlimaCamp mitzuorganisieren. Es sind so viele ungeheuerliche Dinge, die mit der Braunkohleverstromung einhergehen; die Zwangsumsiedlungen, die Verockerung der Spree, das Austrocknen einer ganzen Region und die Freisetzung unvorstellbarer Mengen CO2, um nur einige zu nennen.

Hier wird zum Geld machen unsere Heimat abgetragen!

Ich wünsche mir noch mehr Menschen mit offen Augen, empfindsamen Herzen, anpackenden Händen und widerspenstigem Geist für mich, für die Erde und für das KlimaCamp 2014.

Görlitz, den 09.Oktober 2013

gez. Michael

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