Pressemitteilung vom 08.08.2015 – Hunderte Klimaschützer demonstrieren vor Braunkohlekraftwerk Jänschwalde


Vattenfall-Anlage gehört zu den fünf schädlichsten Europas

Gegen die massive Klimazerstörung und drohenden Gesundheitsschäden durch die Verbrennung von Braunkohle protestierten am Samstag dem 08.08.2015 rund 500 Klimaschützer aus Deutschland, Polen und Tschechien vor dem Kohlekraftwerk Jänschwalde. Organisiert wurde die Protestaktion von Greenpeace, dem Lausitzer Klima- und Energiecamp, der Klinger Runde sowie der Tour de Natur. Die Aktivisten formten einen etwa 60 mal 55 Meter großen Totenschädel über den Schriftzug „Coal Kills“. Jänschwalde gehört zu den fünf klimaschädlichsten Kraftwerken Europas. Laut einer Studie der Universität Stuttgart aus dem Jahr 2013 stößt das vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall betriebene Kraftwerk so viel Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber und weitere Schadstoffe aus, dass dadurch pro Jahr knapp 4000 Lebensjahre verloren gehen. Statistisch entspricht das 373 vorzeitigen Todesfällen. „Mit Jänschwalde bleibt eine riesige Dreckschleuder am Netz während Deutschland mehr und mehr Kohlestrom ins Ausland exportiert. Wenn Klimaschutz für Vattenfall mehr als ein Lippenbekenntnis sein soll, muss der Konzern dieses Kraftwerk endlich vom Netz nehmen“, fordert Marvin Kracheel vom Lausitzer Klima- und Energiecamp.
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Pressemitteilung vom 06.08.2015 – Umweltschäden durch Braunkohleabbau unübersehbar

Thumbnail 2015-08-06 - Lausitzcamp Spree-Aktion 03 © Theresa Kalmer
Aktivisten fordern: „Keine neuen Tagebaue“

Unter dem Motto „Spree Retten“ stehen heute AktivistInnen des Lausitzer Klima- und Energiecamps, Greenpeace Cottbus und der Tour de Natur bis zum Oberkörper in Rostschlamm um auf die gravierenden Umweltschäden des Braunkohleabbaus aufmerksam zu machen. Die Folgen des Braunkohleabbaus für die Wasserqualität der Spree werden durch die sichtbare Verockerung des Flusses deutlich. Ort des Protests ist deshalb ein besonders belasteter Nebenarm der Spree, am Reutener Graben bei Vetschau am unmittelbaren Rand des Unesco Biosphärenreservats. „Die Spätfolgen des Braunkohleabbaus, nicht nur für das Klima, sondern auch ganz konkret für die Region werden hier besonders deutlich. Für uns ist klar, je länger in der Lausitz Braunkohle abgebaut wird, desto länger haben wir auch das Problem der Braunen Spree. Wir fordern Vattenfall dazu auf, seine Verkaufsbemühungen der deutschen Braunkohlesparte zu stoppen und stattdessen den Strukturwandel in der Region einzuleiten “, kommentierte Marvin Kracheel, Pressesprecher des Klimacamps. Weiterlesen

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Video zur Aktion vom 06.08.2015 – Blockade bei Bergbaugewerkschaft in Cottbus

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Pressemitteilung vom 06.08.2015 – Blockade bei Bergbaugewerkschaft in Cottbus

2015-08-06 - Lausitzcamp IG BCE Blockade 06 © Theresa Kalmer
IG BCE muss Blockadehaltung gegen Strukturwandel in der Lausitz aufgeben

Aktivist*innen des Lausitzer Klima- und Energiecamps haben am Vormittag symbolisch den Eingang zur Zentrale der IG BCE in Cottbus blockiert und das Gespräch mit den Mitarbeiter*innen gesucht. Mit ihrer Aktion fordern die Aktiven die Industriegewerkschaft auf, von ihrer Blockade eines planvollen Kohleausstiegs abzurücken. Weiterlesen

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Pressemitteilung vom 05.08.2015 – 5. Lausitzcamp hat am Mittwoch begonnen


Campen gegen Braunkohle und für Energiedemokratie

Das fünfte Lausitzer Klima- und Energiecamp hat am Mittwoch begonnen. Die ersten 50 Teilnehmer haben auf dem alten Sportplatz in Groß Gastrose bei Cottbus bei sonnigem Wetter ein Zeltlager eingerichtet, das bis Sonntag dauern wird. Bis dahin werden Vorträge, ein Podium und Seminare zu den Themen Kohle und Energiewende angeboten. Filme, Musik, Yoga, Baden und ein Fußballspiel stehen auch auf dem Programm. Weiterlesen

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Pressemitteilung vom 29.07.2015 – Campen für den ökologisch und sozial gerechten Wandel

Auch Kohlebefürworter*innen sind zu einem respektvollen Dialog eingeladen.

Die Zeit der umweltschädlichen Braunkohle geht zur Neige. Selbst die Energiekonzerne haben dies erkannt und ziehen sich aus dem Kohlegeschäft zurück. Das darf jedoch nicht bedeuten, sich aus der Verantwortung für die Folgeschäden, wie Spreeverockerung und Arbeitslosigkeit, zu stehlen. Es gilt, Lösungen für die Zeit nach der Kohle zu finden, sowohl für die Beschäftigten in der Kohle als auch für die Umweltschäden. Das Klimacamp bietet einen Rahmen, mögliche Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen zu erarbeiten und zu diskutieren! Weiterlesen

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